Unsere Story

Gehe positiv durchs Leben. Sei dabei mutig und offen für alles was sich dir anbietet.

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Creative Business Party besteht aktuell aus zwei festen Mitglieder. Anika und Johanna Fritz (ich). Anika ist im Oktober 2018 als Community Managerin und Assistenz dazu gestoßen, nachdem ich das Business eine ganze Weile alleine aufgebaut habe. Und um ehrlich zu sein, wir fragen uns beide jeden Tag wie es „vor Anika“ war. Obwohl wir erst seit gut vier Monaten zusammenarbeiten, kommt es uns vor, als wäre es schon ein halbes Leben. Manchmal passt es einfach und das Universum bringt Menschen zusammen, die scheinbar nur darauf gewartet haben.

Doch der Weg hier hin war lang und um ehrlich zu sein, nie geplant.

 

Johanna Fritz vor der party

Johannas (mein) Weg zum heutigen Online Business war weder geradlinig, noch geplant. Nach dem Abitur ging ich für ein Jahr nach in die USA nach San Diego, um dort das Englisch aufzubessern (und weil sie nicht wusste was nach der Schule kommen sollte). Anschließend ging ich nach Berlin. Um ehrlich zu sein, ich hatte keine Ahnung WAS ich dort machen sollte, ich wusste nur, ich will in die Hauptstadt. Das war im Jahr 2000. Da mein NC zu schlecht war für… eigentlich alles, studierte ich Japanologie und Amerikanistik. Nach einem Jahr tauschte ich Japanologie mit Französisch aus. Ich wusste, meinen Magister würde ich nie machen.  Es hat mich weder interessiert, noch wusste ich, was ich damit später mal anfangen sollte (Das Nebenfach Rechtswissenschaft fand ich eigentlich viel spannender). Ich durfte nicht zu sehr darüber nachdenken, sonst zog sich mein Magen zusammen bei dem Gedanken daran, dass ich das ja auch irgendwie, irgendwann mal abschließen muss. Mir war klar, es ist nicht das Richtige. Doch das machte es nicht besser. Denn ich hatte leider auch keine Ahnung, was stattdessen besser wäre.

Bis  mich in der U-Bahn ein Plakat anlachte, auf dem Stand „Kommunikationsdesign“.

In einem Comic hätte bei mir vermutlich der Blitz eingeschlagen und alle Glühlampen geleuchtet.
Das war es! Das wollte ich!
Keine Ahnung was man damit wird, aber es ist was Kreatives! Und das war ich wirklich schon immer. Schon als Kind habe ich zweiundsiebzig Bilder für meine ganze Familie zum Weihnachtsfest gemalt, damit Heiligabend nie enden würde. Ich stellte mich dort mit meiner Mappe vor und wurde angenommen (die Schule war ganz neu und brauchte Studenten *mein Glück*). Jetzt musste ich es nur noch meinen Eltern beichten, dass ich exmatrikuliere und mal was Kreatives mache. Mein Papa ist Jurist. Er war zuerst eher wenig erfreut (später war er begeistert). Meine Mama fand’s toll. Von ihr kommt die kreative Seite.

Bereits während des Studiums habe ich gemerkt, dass es noch immer das Zeichnen ist was mich begeistert. Die Leidenschaft erkannte auch mein damaliger Cartoon Dozent und gab mir Tipps, was ich tun muss, um mich mit einer Cartoon Reihe bei Zeitschriften zu bewerben. Sechzig gezeichnete Cartoons später schickte ich sie an Verlage raus und hatte das Glück, dass die Funk Uhr (Axel Springer Verlag) meinen Cartoon wöchentlich drucken wollte. Das war der Startschuss meines Daseins als Illustratorin. Danach gab es kein Halten mehr. Ich schickte mein Portfolio raus an jeden, der mir online sinnvoll erschien, ging zur Buchmesse, steckte Kritik ein und machte weiter. Am Ende war ich stets ausgebucht und zeichnete für die größten Kinderbuchverlage Deutschlands, wie dem Ravensburger Verlag, sowie für große Unternehmen wie die Telekom, BASF, Storck und Microsoft. Mein Traum ist wahr geworden. Ich war Illustratorin.

Von 2009 bis 2012 hatte ich zusätzlich ein kleines Papeterie Label, das gut lief. Als ich mit meiner ersten Tochter schwanger war, habe ich mich jedoch dagegen entschieden es groß zu ziehen und habe als Illustratorin weiter gemacht.
Nachdem 2014 dann Töchterchen Nummer zwei da war, kamen 2015 die Livestreams und (vorher) Instagram. Ich hatte ja keine Ahnung, was das ins Rollen bringen würde. 

 

Hallo, online business

Im Sommer 2015 startete ich mit Livestreams. Frag mich nicht warum. Ich hatte eine Mordsangst davor, aber eine innere Stimme trieb mich so sehr an, dass ich gefühlt gar nicht anders konnte. Es sollte der Startschuss der Creative Business Party sein, ohne dass ich es wusste.

Ich war Illustratorin mit einer Liebe für Social Media. Ich wollte Instagram ausbauen, um noch bessere Kunden zu akquirieren und brauchte dafür Content. Also sagte ich auf einem meiner Livestreams „Ich zeichne jetzt für 365 Tage jeden Tag einen Doodle und so oft es geht, mache ich das live hier auf Periscope. Anschließend fügte ich (ohne darüber nachzudenken) hinzu: „Wenn ihr wollt, macht doch mit.“ Und so entstand die Challenge #365doodleswithjohannafritz (damals habe ich alles noch auf Englisch gemacht). Es haben viele mit gezeichnet und durch die Livestreams entwickelte sich ein tolles Netzwerk.

Irgendwann bemerkte ich, wie mir immer wieder Fragen zu meinem Beruf gestellt wurden. So viele wollten ihr Leben mit Illustration finanzieren. Ihren Traum leben. Aber sie wussten nicht wie.
Und ich wusste nicht, was ich mit dieser Information, dass andere scheinbar Hilfe brauchen, tun sollte. Plötzlich wurde mir eine Tür angeboten und ich musste nur noch durchgehen. Aber ich hatte von nichts eine Ahnung. Außer vom Zeichnen, Livestreams und Instagram. Also holte ich mir einen Coach aus den USA, die ich bereits über Instagram verfolgte. Sie lud mich nach San Francisco ein, um im Publikum und Hot Seat bei ihrem nächsten Live Kurs für Creativelive zu sitzen. Ich überlegte nicht lange und flog hin. Denn ich wusste, ich will durch diese Tür hindurch gehen, werde es aber alleine nicht schaffen. Oder zumindest hundertfach langsamer. Sie coachte mich und im Sommer 2016 stand mein Onlinekurs „Erfolgreich Illustrator werden“ und mir war klar, da steckt richtig viel Potenzial drin: Ich kann tatsächlich Menschen mit meinem Wissen helfen und damit auch noch Geld verdienen. Ich kann Leben verändern. Denn einige Kursteilnehmerinnen schrieben mir, dass sie sich selbstständig gemacht haben. So einige von ihnen sind heute ausgebucht oder werden von Top Leuten in den USA repräsentiert. DAS war es was ich machen will.

 

Menschen helfen ihren Traum zu verwirklichen. Mein zweiter Traumberuf war geboren.

 

Aber es sollte noch bis April 2018 dauern, dass ich meinen ersten Traumberuf für den Zweiten an den Nagel hänge. Erste Schritte unternahm ich im März 2018 als Rednerin auf der AFBMC, was mich richtig Überwindung gekostet hat, da ich nie der Typ war, dem Referate oder ähnliches in der Schule leicht fielen.

Und wie es so ist, entwickelt man sich weiter. Die Zielgruppe auch. Und nach zwei Jahren wurde mir, u.a. durch meinem Podcast, klar, dass mir längst nicht mehr „nur“ Illustratoren zuhören, sondern Frauen aus den verschiedensten Kreativ Branchen. Nachdem ich gefühlt also alles zum Thema Portfolio-Aufbau, Frankfurter Buchmesse und Stil gesagt hatte, habe ich die Zielgruppe neu definiert: Es sind alle kreative Frauen.

Es gab einen Schlüsselmoment, bei dem mir klar wurde, ich muss groß werden.

Nicht für mich, sondern für euch.

Ich ging mit einigen Freundinnen zu einer Veranstaltung. Hier wurde mit einer Umfrage zum Thema „Das Leben der Frau von heute“ durchs Land gezogen. Und als ich so da saß, wurde ich SO wütend. Nicht auf die Umfrageergebnisse, sondern auf die Art und Weise wie sie präsentiert wurden und die Diskussionen mit dem Publikum. Es ging immer wieder zurück auf „Wir armen Frauen. Die bösen Männer!“. So ein Schwachsinn. Wir alle haben unser Glück selbst in der Hand. Es ist nur sehr bequem den Männern (oder all den äußeren Umstände) die Schuld zu geben, statt selber tätig zu werden.
Als am Ende gefragt wurde, ob denn jemand Fragen hat oder sich äußern möchte, merkte ich, wie mein Arm in die Höhe schnellte. War ich das? Ich, die es früher gehasst Referate zu halten?
Ja. Ich war es und habe meinen Standpunkt klar gemacht. Danach gab es sogar Applaus aus dem Publikum. Ich war also doch nicht alleine, die aufgebracht war. Nur war ich diejenige, die den Mund aufgemacht hat. Johanna Fritz. Verrückt.
Hinter dem Podium war eine Karte zu sehen, wo die Veranstalter diese Umfrage in Deutschland schon überall präsentiert hatten. In diesem Moment wurde mir klar, ich MUSS groß werden. Damit ich Frauen in all diesen Ecken Deutschland erreichen kann. Um sie zu inspirieren, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ihre Träume zu verwirklichen. Nicht klein zu denken. Sich nicht in vorgegebene Muster drängen zu lassen. Wir haben es doch alles selbst in der Hand.

Doch gleichzeitig wurde mir bewusst, ich alleine werde es nie schaffen. Also muss ich größer werden. Wachsen. Mit euch und für euch. Es läuft also raus auf Mitarbeiter einstellen. Auweia. Hätte mir das jemand vor zwei Jahren gesagt.

Kurz darauf, im Herbst 2018, war ich dabei meinen VIP Mitgliederbereich zu starten. Spätestens hier war klar, dass kann ich alleine nicht stemmen, wenn es gut werden sollte. So nahm ich all meinen Mut zusammen und schrieb eine Stelle aus.

und dann waren wir zu zweit

Der 17.9.18 wird mir immer in Erinnerung bleiben. Denn an diesem Tag hat Anika ihren Vollzeit Vertrag unterschrieben. Meine erste, richtige Mitarbeiterin. Der Wahnsinn. Bis vor drei Jahren hatte ich noch keine Ahnung, dass ich überhaupt mal Mitarbeiter haben möchte.
Am selben Tag erfuhr ich, dass eine Etage über meinem aktuellen 32 m^2 Büro ein Loft mit 122 m^2 frei wurde. Ich müsste das gelbe Sofa nur über den Hof tragen und könnte mich von der Fläche her vervierfachen. Mittlerweile wusste ich, dass das Universum (oder wie auch immer du es nennen willst), mir hier was sagen will und ich habe das Loft gemietet.
Eine Mitarbeiterin und mehr Platz. Beides lässt so viel Raum zum Wachsen zu. Plötzlich können wir Workshops, Masterminds und Coworking vor Ort anbieten. Wir können euch nicht mehr nur virtuell, sondern „in echt“ treffen. Denn wann immer ich als Rednerin unterwegs bin (z.B. auf der blogst Ende 2018), merke ich wie viel es mir (und euch) gibt, wenn wir wirklich aufeinander treffen. Man kann so viel mehr bewegen als „nur“ online.
Daher ist das  Büro ist ein absoluter Volltreffer und wir lieben es schon jetzt. Und so wie mit Anika, geht es uns mit dem neuen Büro. Wie war das eigentlich vorher?

Es macht einfach unglaublich viel Spaß zu Zweit. Ständig hat eine von uns neue Ideen, Pläne, Lösungen und Herausforderungen. Anika hatte mir damals ein kurzes Video zur Bewerbung geschickt und eine Sekunde nachdem ich es angesehen hatte, wusste ich „Die ist es.“ Und so war es. Manchmal schickt das Universum genau das (oder die), was wir uns wünschen.

Seitdem hat sich unglaublich viel getan. Als hätte ich jetzt wieder mehr Freiraum um mir um das Business selbst Gedanken zu machen, statt nur im Hamsterrad zu rennen und alles abzuarbeiten.

 

Endlich kann ich wieder aktiv funktionieren, statt nur zu reagieren.

 

So kam es, dass wir die Kreativen Rockstars, wie ich mich erst im Mai umbenannt hatte, zur Creative Business Party machten. Wir haben die Zielgruppe noch einmal aufgelockert bzw. neu definiert: Kreative Frauen, die ihr Business groß aufziehen wollen, skalieren und dabei den Spaß nicht zu kurz kommen lassen wollen. Kreativ kann hier klassisch kreativ verstanden werden, aber für uns ist auch Content Marketing kreativ und der Weg zum Ziel. Um ehrlich zu sein, der Business Aufbau an sich eines jeden Unternehmers ist schon allein ein kreativer Weg.

Damit die Message endgültig bei allen ankommt, dass ich nicht mehr „nur“ für Illustratoren da bin, habe ich die alte Website byjohannafritz.de heruntergenommen, genauso wie alle Kurse und Ebooks für Illustratoren. Ich dachte damals, bei der Umbenennung zu „Kreative Rockstars“, dass es reichen würde den Namen zu ändern. Aber das hat es nicht. Eine neue Ausrichtung ist spannend, chaotisch, vielversprechend. Gleichzeitig bedeutet es aber auch, den Mut zu haben, zu allem was vorher so wunderbar funktioniert hat, Lebewohl zu sagen.

Ich beschäftige mich mittlerweile sehr viel mit Persönlichkeitsentwicklung und diesem Woo-Woo-Kram (von wegen, positive Vibes schicken und empfangen und so). Nur deswegen kann ich das Unternehmen hier so aufbauen, wie ich es mir wünsche. Auch, wenn es hier und da mal Gegenwind gibt. Nur aus diesem Grund weiß ich überhaupt, was ich mir wünsche. Wie mein Leben und damit auch mein Unternehmen und Team mal aussehen soll. Desto mehr ich in diese Themen eintauche, desto besser verstehe ich alles um mich herum. Meine Reaktionen auf bestimmte Umstände, die Reaktionen anderer und warum mein Motto schon von Kind auf war: Lach und die Welt lacht zurück. Positive Vibes only. Und zum Glück tickt Anika da genauso wie ich. Du kannst dir also vorstellen, dass unsere kleine Büro Loft Familie hier eine Menge Spaß hat bei der Arbeit.

Und übrigens, falls du bis hierher gelesen hast, wir suchen aktuell eine*n Grafiker*in (gerne auch mit Faible für Lettering oder Illustration) als neues „Familien“mitglied. Falls du dich bewerben magst, schicke einfach ein kurzes Video an job@creativebusinessparty.de oder auf Instagram per Direktnachricht an @creativebusinessparty – es geht nicht darum zusehen, ob du perfekt Videos drehen kannst. Wir wollen dich kennenlernen. Also erzähl was über dich. Hab Spaß dabei.

 

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