Warum ein Kreativ- und Business Netzwerk für Selbstständige wichtig ist

Warum ein Kreativ Netzwerk so wichtig ist? Wir haben es erst gestern bei unserem Treffen in Stuttgart wieder gesehen: Wie wirklich jedes Mal bin ich einfach wieder glücklich am Morgen danach, also heute, aufgewacht. Ihr, diese Community, ihr seid wirklich alle etwas ganz Besonderes. Gerade nach so einem Treffen wird mir das immer wieder ganz besonders klar. Euch zu beobachten, wir ihr, wenn ihr am Anfang alle im Raum seid und wir noch gar nicht offiziell begonnen haben, ist es ein wildes Geschnatter im Raum und wir wollen euch am liebsten gar nicht dabei unterbrechen. Hehe.

Wir, also Sandra und ich, müssen eigentlich gar nicht viel machen. Wir bieten euch einen Raum und der Rest ist ein Selbstläufer. Und das ist das Wunderbare an der ganzen Sache und auch der Grundgedanke für meine ganze Arbeit hier. Kreative zusammenbringen. Denn hey, ihr seid alle kreativ und sprudelt nur so über vor Ideen. Bringt man diese zusammen, entsteht da eine Energie, die einfach unglaublich ist.

Genau das ist es ja auch, was ich mit meiner Membership Seite dann erzielen möchte: Alles Frauen. Alle kreativ. Die Seite ist für euch und funktioniert nur mit euch. Gemeinsam werden wir sie zu unserer bunten Spielwiese machen, wenn ihr dort als Mitglied mit dabei seid. Ähnlich wie bei dem Treffen wird es Inhalte geben, die euch etwas Neues beibringen. Aber der Kern soll wirklich das Netzwerken sein. Das miteinander. Der Austausch über ein eigenes Forum und sogar ein virtuelles Coworking und Masterminds. Quasi wie das echte Treffen, aber eben online.

Gemeinsam können wir die Energie bestimmt auch dort weiter aufrecht erhalten, um uns dann bei Treffen und echten Retreats übers Wochenende (ja, das ist für nächstes Jahr geplant) wieder in real life zu sehen und es noch zu intensivieren. Ich freu mich da jedenfalls schon unglaublich darauf.

Auf creativebusinessparty.de könnt ihr euch aktuell noch auf die Warteliste setzen lassen.

Und genau deswegen möchte ich heute über das Thema Community, also Netzwerk sprechen.

Und genau hier kommen wir nämlich auch schon zum Thema Community Building. Also, ein Netzwerk um sich herum aufbauen oder auch einem existierenden beitreten und warum das so wichtig ist. Und das meine ich jetzt gar nicht nur aus meiner Perspektive hier, als jemand der eben solche bietet, sondern auch aus der Perspektive als Kreative. So wie es für alle auch auf dem Rockstar Treffen war und wie es für euch auch online auf Facebook oder Instagram ist.

Denn egal in welcher Branche ihr tätig seid: Ihr braucht ein gutes Netzwerk. Es ist auf vielerlei Hinsicht SO wertvoll. Mir war das lange gar nicht klar. Ich meine, man hat so seine Freunde und die sind so wunderbar. Aber oftmals ist es so, dass gar kein berufliches Netzwerk existiert. Und andere Male ist es so, dass berufliche Kontakte auch zu Freunden werden.
Aber fangen wir doch mal von vorne an.

Was gibt es eigentlich für Netzwerke?

Ich als Illustratorin z.B. konnte mir ein Netzwerk mit Kolleginnen aufbauen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Fotografen, Reiseblogger oder Webdesigner. Also mit Menschen, die den gleichen Beruf wie ich selbst ausüben.

Der Vorteil hier ist: Du kannst dich mit anderen aus deiner Branche austauschen. Für mich als Illustrator so ganz am Anfang, zurück in 2005, war es damals unglaublich wichtig, Kollegen zu finden. Denn ich hatte damals keine Ahnung was ich z.B. so für eine Illustration verlangen konnte, wie und wo man sich bewirbt, usw. Anlaufstellen wie Facebook & Co hatte man damals auch noch nicht. Verrückt, wenn man mal so überlegt, oder?

Das Gleiche heute in Sachen Online Business. Auch hier liebe ich es, mich mit anderen auszutauschen über Email-Funnels, Community Building, Launches und was weiß ich was.

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Das gesamte Netzwerk hat die gleichen Interessen.

Du brauchst eine Community, um an echte Informationen aus der Realität zu kommen.

 

Und ich bin persönlich unglaublich froh zu sehen, dass sich hier mehr und mehr in allen Kreativ Branchen geholfen wird, wie wichtig das ist. Und dass man sich durchaus gegenseitig helfen darf und auch sollte.

Und klar, hier gibt es immer noch schwarze Schafe, vielleicht sogar Branchen speziell, wo lieber die Ellenbogen ausgefahren werden und jeder nur auf sich selbst guckt, weil sie Angst haben, man könnte ihnen was nachmachen oder gar die Kunden klauen.

Haha. Ich sehe gerade das Bild vor mir aus der Schulzeit. Wenn ich neben jemanden saß, die bei der Klassenarbeit immer super war und dann den Kopf auf die Hand stütze, die langen Haare noch davor, damit ich bloß nicht abschreibe. Hach ja. Das waren Zeiten. 😉

Aber wie gesagt, dass wird zum Glück weniger und weniger und ich finde es so wunderbar das zu beobachten. Wer nicht teilt und hilft, schießt sich selbst ins aus. Von daher, einfach machen lassen. Denn andre helfen gerne weiter.

Also, das Pro für ein Netzwerk mit Kollegen ist ganz klar, der Erfahrungsaustausch innerhalb der eigenen Branche.

Ich treffe mich z.B. jeden Monat einmal mit meinen drei bis vier Lieblings-Mädels, die alle Illustratoren sind. Das ist ein fester Termin und es macht immer einfach riesigen Spaß sich auf den neuesten Stand zu bringen was bei wem so geht, wer welchen Kunden an Land gezogen hat und ähnliche Dinge. Und klar, meist endet dass dann doch auch bei Themen, die mit der Illustration gar nichts mehr zu tun haben, weil wir uns eben auch privat so gut verstehen. Aber wir haben z.B. mal gemeinsam eine Ausstellung in Stuttgart auf die Beine gestellt und hier noch andere Illustratoren mit ins Boot geholt.

Das ist dass, was ich vorhin meinte mit “Schmeiß kreative Köpfe in einen Raum und es entsteht etwas wunderbares. Da beginnt die Energie zu fließen.

Denn seien wir ehrlich, alleine hätte von uns vermutlich keine eine komplette Ausstellung gewuppt. Gemeinsam, auf fünf Schultern verteilt, war das gar kein Problem.

 

Das führt direkt zu einem nächsten Netzwerk und zwar dem des Branchenübergreifenden.

Hier trifft sich nicht mehr Illustrator mit Illustrator, sondern z.B. Autor mit Webdesigner, Fotograf mit Anwalt, Illustratorin mit Steuerberater und Bloggerin mit Bäcker.

Sie alle haben auf dem ersten Blick rein gar nichts gemeinsam. Und genau hier liegt die Würze. Hier wird es spannend. Denn hier gibt es einen ganz frischen Blick auf deine beruflichen Anliegen. Hier passiert dieses “über den Tellerrand” gucken.

Wenn die Fotografin mit dem Steuerberater über “Wie verdiene ich mein Geld” spricht, werden es vermutlich vollkommen unterschiedliche Wege sein wie sie das angehen. Der Steuerberater setzt vielleicht noch hauptsächlich auf, ja, Steuererklärung machen, Buchhaltung, Umsatzsteuervoranmeldungen, usw. als Einnahmequelle. Eben Zeit für Geld.

Während die Fotografin vielleicht mittlerweile zu ihrem ursprünglichen Hauptgeschäft Fotos machen, mittlerweile Onlinekurse anbietet und so passives Einkommen und somit die Zeit vom Geld entkoppelt hat.

Vielleicht wird der Steuerberater hier inspiriert, auch einmal über einen Onlinekurs nachzudenken.

Und mit Sicherheit macht der Steuerberater etwas auf eine Weise, von der wiederum die Fotografin profitiert. Er kennt vielleicht ein tolles Programm zur Buchhaltung, dass ihr unglaublich viel Zeit spart oder sonst was. Beide profitieren voneinander, weil sie aus verschiedenen Branchen kommen.

 

Expertisen ergänzen sich und so kann jeder weiter wachsen.

Man bekommt frische Ideen.

Es tut manchmal wirklich gut mit jemanden zu sprechen, der von deinem Beruf gar nicht so wirklich einen Plan hat, aber natürlich offen dafür sein muss. Denn wenn du ihr oder ihm dann eine Situation schilderst, hast du ein frisches paar Ohren (und Kopf), dass darauf stößt.

Alle Fotografen haben die gleichen Probleme. Alle haben die gleichen Ressourcen. Jeder kennt jeden. Die meisten machen auf die gleiche Art Akquise. Logisch, weil sie bei den anderen schauen, was da so funktioniert.

Aber schau doch auch mal, wie andere Branchen z.B. Akquise machen. Vielleicht kann man sich da mal inspirieren und etwas vollkommen Neues ausprobieren. Das gilt übrigens für alle Branchen Fotografen, Illustratoren, Grafik-Designer, ganz egal.

Ich quatsche z.B. einmal im Monat mit meinem Lieblingsanwalt Sebastian Deubelli. Nicht um mir hier rechtlichen Rat zu holen, sondern um seine Meinung zu meinen Ideen zu hören und andersrum. Um sich gemeinsam Ziele zu setzen und daran bis zum nächsten Treffen zu arbeiten. Eine Art Mini-Mastermind quasi. Da komme ich gleich noch drauf zu sprechen.

Weißt du, bei all diesem Netzwerken schließt sich einfach der Kreis mit diesem “Höre nicht auf Ratschläge von Menschen, die noch nicht da sind wo du hin möchtest, denn sie waren selber noch nicht dort”. Sie können selbst nur aus Hören Sagen berichten oder was sie ganz persönlich denken. Jeder von uns sieht die Welt mit anderen Augen. Ein Grund dafür warum Zeugenaussagen sich oft so arg voneinander unterschieden. Die eine sagt, der Täter war groß, der andere sagt er war Durchschnitt. Wo fängt groß denn an? Sagen wir der Täter hatte die Größe von 1,70. Für dich als 1,60m Person, wird das als groß wahrgenommen. Jemand der 1,90m misst, würde das als klein beschreiben.

Wir alle haben einen bestimmten Filter auf und sehen die Dinge entsprechend anders.

 

Oder nimm die vorbei ziehenden Wolken.

Wenn ich mit meinen Kindern in den Himmel gucke, sehen wir manchmal alle drei in nur einer Wolke eine andeer Figur. Für die eine ist es eine Giraffe, für die nächste ein Lolli und für mich dann vielleicht ein Stift.

Verschiedene Sichtweisen können super hilfreich sein, weil man so mal sein eigenes Business, meinetwegen auch Leben, aus einem anderen Blickwinkel sieht. Das kann unglaublich spannend sein. Du wirst Dinge sehen, die du vorher gar nicht oder nicht auf diese Weise wahrgenommen hast.

Das mit den Wolken verbildlicht vielleicht auch die Situation mit jemandem der den exakt gleichen Beruf, also z.B. Webdesigner und Webdesigner, wie du hast. Ihr habt beide die gleichen Probleme, die ihr auf gleiche Weise lösen würdet, denn ihr habt beide den Webdesign-Filter drauf. Holst du dir aber z.B. eine Schriftstellerin dazu, sieht sie plötzlich einen ganz anderen Lösungsansatz als du. Oder versteht gar nicht, warum das überhaupt ein Problem sein soll. Ihr beginnt zu diskutieren und du kannst auf diese Weise vielleicht selbst auch dein Problem mit anderen Augen sehen.

Also baue dir nicht nur ein Netzwerk mit direkten Kollegen auf, sondern auch eines mit Branchenfremden Kollegen.

Das war auch der Grundgedanke, als ich meine Zielgruppe öffentlich von “nur” Illustratoren auf kreative Frauen insgesamt erweitert habe. Weil ich das Potential hier sehe, wie gut ihr euch ergänzt und gemeinsam noch viel mehr schaffen könnt, als jeder alleine Zuhause in der eigenen Blase lebend.

 

Und hier komme ich gerne kurz auf den Begriff Mastermind.

Einige von euch kennen das bereits, viele aber auch nicht.

Ein Mastermind ist letztlich nichts anderes, als eine kleinere Gruppe von Menschen die zusammenkommen und sich z.B. alle zwei Wochen persönlich oder eben auch virtuell treffen, um über ihr Business zu sprechen. Und auch hier gilt: Lieber aus verschiedenen Branchen, als alle aus der exakt Gleichen. Eben wegen der anderen Sichtweisen auf die Dinge, die all das so spannend machen und weil hier auch tolle gemeinsame Projekte entstehen können.

Meist sind es so drei bis sechs Leute und jeder hat ein paar Minuten Zeit um über seine aktuelle Situation zu sprechen. Dann springen je nach Format, erstmal der Leiter, der oft ein Coach ist ein und dann die anderen oder wenn es quasi keinen Leiter gibt, dann eben gleich alle anderen. Hier wird gemeinsam Ideen gesponnen. Herausgefunden was man eigentlich selber will, was alles möglich ist. Es wird sich ein Ziel gesetzt, dass man in den zwei Wochen bis zum nächsten Treffen geschafft haben möchte. Und dann ist der nächste in der Runde dran.

Und bei diesem Moment stocken dann viele. Wie? Ich bin nur zehn Minuten dran, aber das Treffen dauert meinetwegen eine ganze Stunde? Ja, genau so ist es und das ist das Besondere daran.

Das hier viele stocken, habe ich selber mal gemerkt, als ich sowohl Masterminds, als auch Einzelcoaching angeboten habe. Ich glaube um die 80% wollten lieber das Einzelcoaching.

 

Warum soll man denn da so viel Zeit verbraten, wenn man selber nur zehn Minuten der ganzen Zeit hat?

  1. Weil die anderen dir in deinen zehn Minuten mit Rat und Tat zur Seite stehen und du es entsprechend natürlich auch bei ihnen tun solltest.
  2. Ein ausschlaggebender Grund für mich PRO Mastermind ist, dass wir auch aus den zehn Minuten der anderen lernen. Sie haben “Probleme” die wir aktuell nicht haben, aber vielleicht mal bekommen könnten. Sie sprechen, aufgrund der anderen Branche, über andere Formen der Akquise, haben andere Produkte und andere Wege sie auf den Markt zu bringen. All das können wir uns auch zu eigen machen und auf unser Business umsetzen. Es ist ungemein inspirierend den Stories der anderen zuzuhören.

 

Ich werde nie vergessen, wie nach dem allerersten Rockstar-Treffen, da hatten wir eine meeega ausführliche Vorstellungsrunde, am nächsten Tag die Instagram Nachrichten aufpoppten mit “Waaahnsinn. So viele kreative Frauen auf einem Haufen. Jede mit ihrer ganz eigenen Geschichte. Es gab Überschneidungen und ganz neue Themen. Es war eine unglaubliche Energie uns sehr inspirierend.” Manch einer hat sogar drei Tage Instagram Pause gemacht, weil sie ganz aufgewühlt war von all den Eindrücken und dem Talent dort im Raum. Was ich überwältigend fand.

Oder, um auf Thema Mastermind zurück zu kommen: Wir machen hier noch immer gleich zu Beginn eine kurze Vorstellungsrunde beim Treffen. Und einige der Teilnehmerinnen sind bei allen bisherigen Treffen, es war jetzt das Dritte, dabei gewesen. Durch die Vorstellung bekommen werden wir alle Teil ihrer Geschichte. Wir bekommen mit, wie sie sich weiter entwickeln. Wie auch plötzlich selbstbewusster zu dem Treffen kommen. Wie sie nicht mehr sagen “Ich möchte Illustratorin werden”, sondern “Ich bin Illustratorin.”.

Sie machen es zu ihrem eigenen kleinen Mastermind oder nehmen das Treffen und die Teilnehmerin als ihren Accountability Partner. Von Treffen zu Treffen, in den zwei Monaten etwas Neues schaffen, von dem man berichten kann. Und alle freuen sich mit dir.

 

Das ist es, warum eine Community, ein Netzwerk so toll ist.

Hier wird manch eine beflügelt, nur durch den Austausch mit anderen Kreativen. Aus den verschiedensten Bereichen.

Sie sehen sich auch außerhalb von Facebook, Instagram & Co in echt. Oder starten sogar gemeinsame Projekte.

Und dabei ist es natürlich vollkommen egal, welches Netzwerk du wählst. Ich meine, ich freu mich natürlich wenn ich dich dabei begleiten darf ^^. Aber die Hauptsache ist, du wählst ein Netzwerk. Eins, das zu dir und deiner Person passt.

Denn mittlerweile dürftest du erkannt haben, dass es so einfach mehr Spaß macht und auch effektiver ist, als alleine Zuhause herum zu sitzen.

Geh raus. Such dir ein Online-oder/und-offline-Netzwerk. Du wirst eine Energie spüren, die du alleine einfach nicht hin bekommst. Hier lacht und feiert  gemeinsam, aber ihr unterstützt euch auch, wenn es mal hart auf hart kommt.

 

Der Mensch war noch nie ein Einzelgänger.

Immer in der Gemeinschaft unterwegs. Es wird sich wird sich gegenseitig beschützt und geholfen. Das steckt einfach in uns. Und wenn du das einmal erlebt hast in einer positiven Art und Weise, dann wirst du es nicht mehr missen wollen.

Bau dir ein Netzwerk mit ehrlichen Menschen auf. Menschen, die es gut mit dir meinen und die dich unterstützen wollen. Nicht weil sie hoffen, dass sie selbst dadurch etwas bekommen, sondern weil sie wirklich helfen wollen. Denn nur dann funktioniert es. Und nur dann kann es Ergebnisse geben, von denen du vorher nicht zu träumen gewagt hast.

 

Sei selber die Person, die auch anderen von Herzen helfen möchte.

Dann wirst du auch die anziehen, die dir helfen möchten. Ist so.
In diesem Sinne. Wenn du dieses Netzwerk hier nutzen möchtest, dann melde dich auf der Warteliste der creativebusinessparty an.

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