Warum du Livestreams für dein Unternehmen nutzen solltest [+ Video Tutorial]

Heute steht also der zweite Teil der Podcast Summer School an und ich freue mich schon auf das heutige Thema “Warum du Livestreams für dein Unternehmen nutzen solltest.”

Denn bei mir war es genau dieses Medium, was meinen Beruf, mein Leben komplett auf den Kopf gestellt hat. Ohne, dass das jemals geplant war.

Und daher, gleich vorweg, gehe mit der Frage in diese Folge „Welche Chancen verpasse ich eventuell, nur weil ich mich nicht traue mal live zu gehen?”

Diese Folge hier wird wie alle vier Summer School Folgen live aufgezeichnet. Der Link wurde per Newsletter geteilt. Das spannende daran ist, dass ich so wirklich direkt Feedback bekommen und euch als Zuhörer und Zuschauer mit einbeziehen kann.

So habe ich z. B. einige von ihnen vorab gefragt was sie beruflich machen, um sie dann hier als Beispiel aufzuführen wie sie Livestream nutzen könnten oder vielleicht auch bereits tun.

Zusätzlich zeige ich dir im Video, wie du BeLive und Zoom für Livestreams auf Facebook und sogar You Tube nutzen kannst.

Ich werde dir zu Beginn meine Geschichte mit Livestreams erzählen, damit du weißt, dass jeder zu Beginn vor den gleichen Herausforderungen steht.

Also, auf los geht’s los.

Das Video Tutorial dazu wie ich BeLive und Zoom für Livestreams nutze:

Wie fange ich denn am besten an…

Es war einmal… im Sommer 2015 und ich hatte keine Ahnung was ich da eigentlich tue. Oder warum ich es tue.

Aber ich hatte das Gefühl, dass es richtig ist, wenn ich meine Angst überwinde diesen Livestream zu machen. Und drei Jahre später kann ich sagen: Danke Bauchgefühl. Denn ohne dich würde ich heute nicht machen, was ich mache. Jeden Tag aufs Neue mein Bestes geben um euch da draußen zu motivieren und anzustoßen euren Traum zu rocken. Denn jede von euch hat ein Recht darauf.

Aber ich schweife ab.

Kommen wir zurück zu diesem Livestream. Das war damals noch mit der App Periscope. Ich habe sie neulich mal wieder heruntergeladen, um nachzusehen, ob ich den Livestream vielleicht irgendwie reaktivieren kann, um ihn euch zu zeigen. Aber leider sieht man nur den Titel und ein Vorschaubild. Der Stream selbst ist leider nicht mehr da.

Also beschreibe ich dir kurz, was ich da durchlebt habe.

Vor allem vorher 🙂

Ich war “damals” einfach Illustratorin, lebte so vor meinen Traum so vor mich hin und zeichnete im Homeoffice. Mein Faible für Social Media war schon immer da und so beobachtete ich einfach die Top-Leute in den USA. Für mein Marketing als Illustratorin. Und plötzlich waren sie alle live. Wirklich alle.

Und ich fand es so unglaublich toll, wie verbunden man sich plötzlich mit ihnen fühlte. Als würde man sie kennen.

Ja, und dann kam wie gesagt das Bauchgefühl und meinte, ich solle das auch mal machen. Ich. Als Illustratorin.

Also saß ich da. Mit dem Handy in der Hand und dem Daumen auf “Start Broadcast”. Und dann habe ich es wieder beiseite gelegt. Das Ganze habe ich ungefähr dreimal wiederholt.

“Nein! Ich mach das nicht. Was denken die denn? Was wenn keiner zuguckt? Was WENN jemand zuguckt?” Totales Kopfkino. Denn seien wir ehrlich: Was soll schon passieren. Im schlimmsten Fall drückt man auf Ende und löscht den Beitrag. Dann haben es nur die fünf Leute gesehen, die zufällig live mit dabei waren.

Ich rief ab, was mir die Social Media Stars immer wieder sagten:

  • Es muss nicht perfekt sein.
  • Du brauchst kein fancy Equipment. Nimm dein Smartphone.
  • Stell dich mit dem Gesicht zum Fenster, damit du gutes Licht hast.
  • Halte das Smartphone hoch und filme ein wenig von oben herab. Von wegen Doppelkinn und so.

Die Gedanken kreisten. Die ersten Sätze waren zurechtgelegt. Was wenn ich mich verhaspele? 🙂

Am Ende ging ich tatsächlich live. Meine Hand hat gezittert. Ich habe mich kurz (alles auf Englisch) vorgestellt und bin einmal durch mein sechs Quadratmeter großes Büro gelaufen, um allen zu zeigen wie ich so arbeite. Dann habe ich noch ein paar meiner Illu-Arbeiten gezeigt und bin schnell wieder offline, ehe mir das Handy vor lauter zittern aus der Hand fällt.

Geschafft.

Und ich bin am nächsten Tag wieder live gegangen. Denn ich wusste, wenn ich zu lange warte, wiederhole ich es nicht. Wieder habe ich gezittert. Das ging noch ein paar Mal so und dann wurde es schon fast zur Routine, so dass alle meinten wie gekonnt ich vor der Kamera wäre.

Haha. Ich und gekonnt. Ich war einfach nur ich. Und wie so oft ist genau das der entscheidende Punkt gewesen.

Und deshalb habe ich dir von meiner Bekanntschaft mit Livestreams berichtet.

Wir alle wollen perfekt sein. Keine Fehler machen. Denn was könnten die anderen nur denken? Schon wieder dieses Kopfkino.

Im Normalfall denken sich alle, toll dass sie live ist. Ich würde mich das nicht trauen. Oder: Wie schön mal die Person hinter dem Account kennenzulernen.

Livestreams haben die Welt verändert.

Klingt hoch gegriffen? Ist aber so. Genauso wie das Internet das Leben verändert hat. Ich meine, dieses Skript hier habe ich mitten in den Weinbergen am Computer geschrieben. Hotspot inklusive. Wie cool ist es denn bitteschön, dass das geht? 🙂

Aber mal abgesehen davon wie wir dank Livestreams teils auf allen Orten der Welt gemeinsam sein können, hat es noch etwas anderes bewirkt: Dass der eben erwähnte Perfektionismus mal intensiv angesprochen wurde.

Als die Social Media Experten alle online gingen, ermutigten sie andere, wie mich, es ihnen nach zu tun. Und dass es bei Livestreams eben nicht darum geht perfekt, sondern authentisch zu sein. Und als ich das immer und immer wieder von allen hörte und sie beobachtete, fiel es mir immer leichter live zu gehen. Denn auch sie verloren mal das Handy aus der Hand, es fuhr die Polizei mit lauter Sirene vorbei oder sie gingen live, obwohl sie den “Start” Button noch gar nicht drücken wollten. Ups.

Genau das waren die Gründe, warum ich so gerne zusah. Weil ganz klar war, sie sind meine Social Media Idole, aber jeder von ihnen macht Fehler und entdeckt dieses Medium gerade genauso wie ich. Sie sind einen Schritt weiter, aber immer noch noch auf Erkundungstour.

Ich begann durch Livestreams und Instagram damals meine 365 Tage Doodle Challenge. Gemeinsam mit der stetig wachsenden Community. Ich zeichnete einfach meine Doodles live (Kamera aufs Papier gerichtet) und beantwortete dabei Fragen oder brabbelte einfach irgendwas vor mir her. Haha. Das waren Zeiten. Ich hatte keine Ahnung was ich tue.

Aber das war der Anfang meines neuen Berufs.

Kurse und Coaching anbieten, Podcasten und euch motivieren… das waren Dinge, die ich damals noch in keinster Weise auf dem Schirm hatte. Ich dachte, ich zeichne für immer.

Die Folge hier heute dreht sich also rund um das Thema Video, insbesondere Livestreams. Und meine kleine Geschichte habe ich dir hier zu Beginn erzählt, damit du siehst, was manchmal Unerwartetes entstehen kann, wenn man sich nur mal traut.

Wäre ich nicht live gegangen, wer weiß, vielleicht würde ich all das hier heute nicht machen. Und DU hast keine Ahnung was bei dir hinter der nächsten Ecke wartet. All die Planung hin oder her. Du kannst es nicht wissen.

Ich habe mal eine Folge darüber gemacht, wie man sich das Glück selbst macht. Jeder Schritt vor dem du Angst hast, der raus aus deiner Komfortzone ist, der öffnet neue Türen. Du gibst dem „Glück” neue Chancen zu erscheinen.

Wenn du nichts tust, bleibt alles wie eh und je. Wenn du Neues wagst, wie es z.B. auch ein Livestream sein kann, dann öffnest du die Pforten

So viele schieben Entschuldigungen vor, warum sie das Medium Video nicht mal probieren sollen:

  • Sie kommen vor der Kamera nicht gut rüber.
  • Die Haare sitzen nicht.
  • Die Stimme hört sich nicht gut an (hier kann ich übrigens mal auf die Folge mit Katharina Lichtblau verweisen, die uns erzählt warum das so scheint).
  • Man hat doch nichts zu erzählen bzw. es interessiert doch keinen. (Wer sagt denn das es niemanden interessiert? Nur du sagst das. Hast du sie mal gefragt?)
  • Alles worüber du reden oder was du zeigen könntest, gibt es schon. (Ja, es gibt alles schon. Das Rad erfindet keiner mehr neu. Aber dadurch dass DU es präsentierst, wird es zu etwas Neuem)
  • Die notwendige Ausrüstung wie Kamera & Co fehlen. (Ganz ehrlich? Ich mache meine Aufnahmen heute noch mit meinem iPhone.)

Ich könnte die Ausreden noch ewig weiter führen. Aber sind und bleiben alles Ausreden. Ausreden, damit du dich deiner Angst nicht stellen musst. Angst vor den Reaktionen der anderen. Angst vor der eigenen Courage?

Du stehst dir selber im Weg.

Ich möchte hier wirklich, dass du dir zwei Dinge, nein drei Dinge, überlegst, um das Thema Live Video mal anzugehen, solltest du bisher Angst davor gehabt haben:

  1. Was könntest du per Video zeigen? Was ist deine Expertise? Zeig anderen wie du zeichnest, wie du deine Fotokamera verwendest, wie du töpferst oder am Computer arbeitest. Oder sag einfach Hallo und erzähle live, dass du das live gehen einfach mal ausprobieren möchtest. Damit du weißt wie es sich anfühlt.Was könntest du in deinem ersten Livestream anstellen? Meine Freundin und Fotografin Sandra hat z.B. erst vor ein paar Wochen den ersten Livestream gemacht und sich einfach mal vorgestellt. Damit potentielle Kunden wissen, wer sie ist. Das ist ja wichtig bei einer Fotosession. Da buche ich nicht einfach irgendjemanden, sondern wen der mir sympathisch ist. Und Live Videos werden nicht nur Live angesehen, sondern auch später noch. Kommt also später mal wer auf ihre Seite, können sie immer noch sehen, wer Sandra eigentlich ist. Ein riesen Vorteil und es ist nicht viel Aufwand.
  2. Was wäre das Schlimmste das passieren kann? Wie sieht dein persönliches Kopfkino auf?

Ich würde mir wünschen, dass du dir da wirklich mal die Zeit für nimmst und es dir aufschreibst. Wenn du es dann nochmal liest, wirst du sehen, was für ein Quatsch es eigentlich ist, sich deswegen eventuelle Chancen zu verbauen.

Mein Kopfkino war damals vordergründig “Was wenn ich da irgendwen doofes auf dem Livestream habe, der negative Kommentare postet? Was werden sie von mir denken? Hoffentlich bekomme ich keinen roten Kopf.” Alles negative Sätze.

Wenn jemand einem doof kommt, kann man ihn blockieren. Das sind zwei Klicks. Was die anderen Denken werden? Kann ich nicht wissen. Nur die anderen. Und vermutlich finden sie mich super mutig und feuern mich an. Der rote Kopf? Würde es nur authentisch und umso liebenswürdiger machen.

Schreib dir deine Ängste auf. Es sind negative Glaubenssätze. Ändere sie in Positive, so wie ich es hier gerade eben gemacht habe.

Glaube daran, dass es gut wird.

Und damit kommen wir zum dritten Punkt:

Stell dir den Moment vor, in dem du von deinem ersten Livestream offline gehst. Stell es dir wirklich vor. Du hast es geschafft. Du warst live. Du hast dich getraut. Die ein oder andere hat Hallo gesagt und sich gefreut dich zu sehen. Stell es dir wirklich bildlich vor. Mach die Augen zu und stelle es dir vor. Ich wette du hast ein Grinsen auf dem Gesicht.

Weißt du warum das Medium außerdem so wichtig ist? Und das in wirklich jeder Branche: Weil Video heute einfach am meisten konsumiert wird. Kaum einer liest sich noch ewig lange Anleitungen durch.

Kennst du diese kurzen Speed-Koch-Videos? Mein Mann zeigt mir die immer mal wieder und meint, das müssen wir auch mal nachkochen. Das Rezept dazu kann ich mir dann bestimmt unter dem Video herunterladen. Oder kaufen.

Yoga, DiY, meditieren, Fitness, fotografieren und zeichnen lernen, Motivation… alles läuft über Video.

Nimm die Personal Trainer Branche. Früher waren sie auf den Umkreis des Wohnortes gebunden. Heute gibt es Personal Trainer via Livestream ins Wohnzimmer. Das Gleiche gilt für Coaches.

Ein weiterer großer Vorteil, und hier gehen wir ein wenig ins Personal Branding rein, von Videos und Livestreams ist, dass wir als Selbstständige uns heutzutage alle als Personenmarke definieren. Bzw. definieren sollten. Denn ja, es gibt alles schon da draußen. Wir müssen irgendwie hervorstechen. Und das Medium Video bietet uns hierfür eine wunderbare Plattform.

Damit meine ich jetzt gar nicht, dass du dadurch vielleicht denen einen Schritt voraus bist, die Video nicht nutzen, sondern dass du deine Message, deine Werte per Video in die Welt tragen kannst. Und der wird dich von deiner Konkurrenz abgrenzen.

Jeder von uns tickt anders. Manche finden meine Art und das ständige Lachen vielleicht anstrengend. Andere freuen sich, dass mal jemand nicht so stocksteif ist. Und Letztere ist meine Zielgruppe.

Ich mach mir nichts aus denen, die mich nicht mögen. Die dürfen sich jemand anderen suchen. Es ist ein Vorteil für mich und für sie, dass wir auf diese Video Weise so schnell selektieren können, ob wir zusammenpassen oder nicht. Das spart Zeit und Energie.

Und ich weiß, der ein oder andere wird jetzt denken “Ja, Johanna. Das macht Sinn für dich und dem Coaching, usw. Aber ich als z.B. Autorin brauche das nicht.”

Natürlich brauchst du das bzw. wäre es definitiv ein Upgrade um die Qualität der Kunden auch zu erhöhen. Wie schon gesagt, es ist egal welche Branche. Wenn ich deine Texte lese, lese ich deine Texte. Wenn du gut bist, erkenne ich darin Charakterzüge von dir. Aber würde ich dich einmal per Video sehen, würde ich die Texte danach ganz anders lesen. Denn egal wie gut du schreibst, ein gesprochenes Wort aus dem Moment, mit all der Mimik und Gestik dabei, hat eine völlig andere Wirkung.

Oder nimm Sandra als Familienfotografin. Wir googeln alle mit wem wir zusammenarbeiten wollen. Ihre Kunden ganz bestimmt auch.

Ich schlage sogar Illustratoren immer wieder vor, dass sie ein Video von sich auf die Über mich – Seite setzen sollen, weil uns Kunden so kennenlernen. Im Buch-Bereich muss man manchmal 3-6 Monate lang miteinander arbeiten. Wenn du sympathisch rüber kommst und ihr auf einer Wellenlinie seid, sind die Chance mit Sicherheit höher den Auftrag zu bekommen.

Anderes Beispiel:

Neulich schickte mir eine Instagram Followerin eine Videonachricht, nachdem sie von einer Podcast Folge ganz begeistert war. Ich habe mit ihr sonst immer nur mal getextet via Direktnachricht.

Als ich das Video von ihr sah war mir, als würde da eine enge Freundin von mir sitzen. So herzlich und positiv. Wenn ich also in Zukunft von ihr eine Nachricht bekomme, lese ich sie ganz anders. Wenn sie eine Frage hat, antworte ich darauf anders. Weil ich die Person dahinter kenne und sie mir sympathisch ist. Wenn mich jemand nach einer Illustratorin fragt mit ihrem Stil, werde ich sie ganz bestimmt empfehlen.

Oder stell dir vor du bist virtuelle Assistentin. Jemand, den ich eventuell buchen möchte, um mit dir zusammenarbeiten.

Via Livestreams kann ich erstens sehen, ob sie mir sympathisch ist und zweitens, könnte sie z.B. teilen was si so weiß von der Branche. Mit welchen Tools sie arbeitet. Ich sehe ob sie was drauf hat und bin dann eher geneigt sie zu buchen, als jemanden von dem ich noch nie gesehen oder gehört habe.

Wir sind Menschen. Wir arbeiten gerne mit Menschen die wir mögen. Und wir kaufen lieber bei Menschen ein die uns sympathisch sind. Ist so.

Das ist das nächste: Wenn es nicht live ist, wovor dann die Angst? Du kannst es schneiden, wiederholen, was auch immer. Dann später auf YouTube hochladen oder in die Insta Story oder IG TV…

You Tube ist immernoch eine der größten Suchmaschinen schlechthin. Und You Tube gehört zu Google. Ich mache dort quasi nichts, außer dass ich meine Podcasts und Facebook Lives dort hochlade. Und trotzdem finden mich plötzlich mehr Menschen Dank You Tube. Es ist verrückt. Was wäre, wenn ich da meinen Fokus darauf richten würde?

Ich würde mir wirklich für dich (!) wünschen dass du es einfach mal ausprobierst.

Nachdem du die drei Punkte beantwortet hast:

  1. Wofür brennst du, sprich was kannst du gut mit anderen teilen?
  2. Wie sieht dein Kopfkino aus? Ändere die negativen Glaubenssätze in Positive.
  3. Stell dir vor wie du dich fühlst, wenn du von einem erfolgreichen Live Stream offline gehst.

Und dann mach es einfach.

Sag einer Freundin vorab Bescheid dass du live gehen wirst. Dann hast du zumindest ein bekanntes Gesicht dort und sie kann dir Fragen stellen und kommentieren. Ein Livestream ist immer einfacher, wenn Bewegung in den Kommentaren ist und du einen Dialog, statt einem Monolog führen kannst.

Und hey, wenn du es nicht live versuchen möchtest, dann schicke mir auf Instagram an @byjohannafritz eine kleine Video-Botschaft. Oder probiere dich in unserer Facebook Gruppe Kreative Rockstars aus. Dort gibt es einen Post, in dem ich die Teilnehmer auffordere ein Video in die Kommentare zu posten, in dem sie sich vorstellen.

Probiere Instagram Stories. Es ist so schön auf diese Weise andere an deinem Berufsleben teilhaben zu lassen.

Und nein, dein Leben ist nicht langweilig. Du findest es vielleicht langweilig weil du es kennst. Andere wollen sehen wie dein Berufsalltag aussieht.

Selbst wenn du erst startest: Nimm die anderen mit auf deine Reise. Denn glaube mir, es gibt auch andere da draußen die an genau dem Punkt stehen wie du. Oder vielleicht weißt du gar nicht, dass du schon einen Schritt weiter als andere Anfänger bist. Und wenn es “nur” der feste Entschluss ist sich z.B. zum Jahreswechsel selbstständig zu machen.

Wenn ich eins in den letzten drei Jahren gelernt habe, dann dass es das beste überhaupt ist, andere mit auf die eigene Reise zu nehmen. Es ist spannend zu beobachten wie sich andere entwickeln. Ich beobachte das selber sehr gern bei anderen. Und je offener sie darüber reden, desto sympathischer sind sie mir. Also hab keine Angst andere mitzunehmen. Sie werden treue Freunde, Wegbegleiter und jubeln am lautesten, wenn du wieder eine neue Erkenntnis mit ihnen teilst. Weil sie dich kennen.

Ein paar kurze, knackige Tipps für Livestreams:

  • Gutes Licht, wenn möglich.
  • Wenn du ein Thema hast, mache dir ruhig ein paar Stichpunkte auf einen Schmierzettel, damit du keine wichtigen Inhalte vergisst.
  • Heiße die Zuschauer willkommen, sprich sie mit Namen an. Jeder hört gerne seinen Namen.
  • Gleich zu Beginn, frage erst einmal woher sie zuschauen, damit das Gespräch ins laufen kommt. Du möchtest lieber einen Dialog als Monolog führen.
  • Wenn Zuschauer auf Facebook kommentieren, sehen es außerdem ihre Freunde.
  • Bitte sie deinen Livestream zu teilen, wenn es für ihre Freunde relevant ist. (Das fand ich Anfangs super schwierig, aber es ist tatsächlich so: Wenn du nicht fragst, wird es keiner teilen).
  • Habe am ende eine Call To Action. Sag ihnen was sie tun sollen. Der Livestream soll ja auch irgendeinen Sinn haben, mal abgesehen vom Livestream-Effekt an sich. Sollen sie sich einen Blogpost ansehen, sich für den Newsletter anmelden, dir auf Instagram folgen. Gebe ihnen etwas zu tun. Sonst gehen sie wieder und der Effekt ist verpufft.

In dem heutigen Video Tutorial zur Summerschool zeige ich dir zwei Programme, die ich für meine Livestreams nutze bzw. genutzt habe.

Dann ist nämlich schon mal die „Ich versteh die Technik nicht” Ausrede vom Tisch.

Das erste Programm ist BeLive. Damit kannst du ganz einfach auf Facebook live gehen. Das andere ist das Programm Zoom. Zoom nutze ich für so ziemlich alles, was ich online mit Videos mache. Von Coaching Calls, über Facebook Lives und Webinare, bis hin zum aufnehmen dieses Podcasts hier.

Wenn du dir also ansehen möchtest, wie ich diese Programme nutze und du es auch ganz leicht kannst,, dann schau auf byjohannafritz.de/64 vorbei. Dort wartet das Video auf dich. Und klar, auf You Tube steht es auch bereit.

Und wenn du etwas Neues lernen konntest, dann (Achtung! Hier kommt meine ganz persönliche Call To Action für dich)  würde ich mich riesig über eine liebe Bewertung bei iTunes freuen. Damit noch mehr Party People da draußen von all dem hier mitbekommen und sich auch mehr trauen, als sie es eh schon tun.

Also, wir hören… und sehen uns dann nächsten Dienstag wieder.

Links

BeLive

Zoom (Werbelink)

Katharina Lichtblau Podcastfolge

Warteliste Creative Business Party

Sandra Ruths (Fotografin) erster Livestream

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