Content Marketing Strategie Tipps um Zeit zu sparen

Summer School: Tipps für deine Content Marketing Strategie

Hey, hey, hey…

Wir haben August. DER Sommerferien Monat schlechthin. Ich bin mir ziemlich sicher, auch du trittst im Hochsommer ein wenig kürzer, oder? Und das ist auch gut so. Sonne tanken und Spaß haben ist so wichtig. Der dunkle Winter kommt früh genug wieder.

Außer!! Du bist gerade Teilnehmerin unseres „Endlich Durchstarten“ Onlinekurses. Ha! Dann heißt es noch weitere zwei Wochen Ärmel hochkrempeln.

Mein Ziel ist ja irgendwann mal die gesamten Sommerschulferien weg zu sein. Keine Ahnung. Ein Haus mieten in Frankreich, in der Nähe vom Strand oder so. Und ja, zwischendurch mal einen Podcast aufnehmen oder einen Livestream machen. Aber eben wirklich sechs Wochen am Stück weg sein. Das hätte schon was.

Dieses Jahr sind es immerhin vier Wochen. Nicht am Stück, aber immerhin.

Und aus genau diesem Grund habe ich schon letztes Jahr die Summer School hier auf dem Podcast gestartet. Denn Planung ist alles. Das wird übrigens auch mit ein Thema für die heutige Folge sein. Aber dazu gleich mehr.

Summer School bedeutet, du bekommst vier Wochen hintereinander praktische Business Tipps. Einmal ein übergeordnetes Thema das ich für den Podcast einspreche, plus ein Tutorial zu einem Programm. Schau also immer auch bei uns auf dem Blog zur passenden Folge vorbei. Hier geht es heute um das Thema Content Planung und auch Content Recycling. Hier unten findest du auch ein Video zum Thema Content Planung mit monday.com. Ich sag’s ja. Hier wird heute geplant.

Sowohl den Podcast als auch das Tutorial nehmen wir aktuell im Juni live mit der Community auf. So konnten sie gleich Fragen stellen und waren mal live dabei. Was auch für mich unglaublich wertvoll ist, weil ich teilweise direkt auf ihre Herausforderungen und aktuelle Situationen eingehen kann.

Ja. So viel zur Summer School. Jetzt können wir eigentlich loslegen.

Social Media Content Planung und Content Recycling

Also, Thema ist Planung. Aber nicht Planung im allgemeinen, Planung von Arbeit und Familie, sondern Planung unserer Marketing Strategie.

Ich weiß nicht wie oft ich die Frage höre “Wie bekomme ich mehr Follower?” oder “Ich weiß nicht was ich posten soll.” oder “Das frisst alles zu viel Zeit.” Gleich vorweg: Bei all diesen Punkten könnten wir jetzt erst einmal einen Schritt zurücktreten und uns fragen, warum genau diese Fragen bei DIR auftreten.

Wie bekomme ich mehr Follower?

Wie bekomme ich mehr Follower? Da könnte man auch erstmal anmerken, dass es am Ende nicht um die Anzahl der Follower geht, sondern um die richtigen Follower und wie sehr sie mit deinen Inhalten interagieren. Von einer großen Zahl kannst du dir rein gar nichts kaufen. Von einer handvoll, sehr engagierten Followerschaft schon. Denn sie sind wirklich an deinen Inhalten interessiert.

Nimm meinen @byjohannafritz Kanal und unseren @creativebusinessparty Kanal. Aktuell, Anfang Juni, sehe ich zu, wie mein großer Account mit ursprünglich weit mehr als 15K Followern enorm viele verliert. Ich bin mittlerweile unterhalb der 15.000er Grenze gefallen. Woran das liegt? Vermutlich daran, dass ich ihn mir einst als Illustratorin (und das auch noch Englisch sprachig) aufgebaut habe. So langsam, die Mühlen drehen sich ja langsam (egal wieviel Gas man gibt), merken sie, dass ich tatsächlich keine Illus mehr poste. Dass ich meinen Beruf wirklich gewechselt habe und dann macht es natürlich keinen Sinn mehr, dass sie bleiben. Und das ist absolut okay so. Denn sie sind nicht mehr meine Zielgruppe.

 

Der passende Content für deine Zielgruppe

Zielgruppe! Da könnten wir schon das nächste Fass aufmachen und die zweite Frage mit der Ideenfindung aus einer anderen Perspektive betrachten. Warum hast du keine Ideen zum posten? Sei es Videos auf YouTube, Posts auf Insta im Feed und Story oder Pinterest. Alles braucht Content.

Und ich vermute mal, wenn du keine Ideen hast, dann liegt es mit daran, dass du gar nicht weißt, was deine (potentiellen) Follower interessiert. Womit wir bei der Zielgruppe sind.

Es bringt nichts, sich einfach mal einen Instagram Account zu eröffnen und dann freudig drauf los zu posten. Denn dann kostet es wirklich einfach nur Zeit (siehe Frage 3 “Das frisst zu viel Zeit”) und macht Null Sinn. Also, zumindest nicht für dein Business. Wenn du einen privaten Account damit bestücken willst, feel free. Aber dann wärst du vermutlich gerade nicht hier und würdest dem Podcast anhören.

Macht es nicht viel mehr Sinn sich gaaaaanz zu Beginn des Business Aufbaus zu überlegen, für wen man das eigentlich alles machen möchte? Wessen Probleme du lösen magst? Wie deren Interessen sind? Und das ist natürlich nicht für deine Social Media Kanäle ein riesiger Vorteil, sondern für dein Business insgesamt.

Und hier gilt es tatsächlich: Du bestimmst die Zielgruppe. Du suchst dir aus mit wem du arbeiten möchtest. Nicht anders herum. Und du bist nicht für alle da. Das geht nicht. Dann erreichst du niemanden. Aber gut. Ich schweife Zielgruppen mäßig mal wieder deluxe ab. Da sollte ich auch mal eine Folge zu machen.

Aber all das sind Themen mit denen du beschäftigen solltest, wenn dir Social Media schwer fällt. Themen finden ist viel einfacher, wenn du weißt was deine Kunden wollen. Und rate, dann geht auch gleich alles viel schneller.

Warum brauche ich einen Content Plan?

Wenn wir auf unserem Hoch sind und mal nicht wieder alles im Chaos versinkt, aber damit haben wir ja jetzt hoffentlich erstmal abgeschlossen, dann haben wir hier den übelsten Content Plan.

Anika hatte sich irgendwann ein IG TV von Robert Gladitz angesehen und meinte nur “Woah! Sowas brauchen wir auch!” Klar, dass das von Anika kam, denn mittlerweile wissen wir, sie ist bei uns diejenige die Checklisten feiert und alles im Detail plant. Früher hab ich das alles allein gemacht. Ging auch, aber da hatte ich auch nie einen Content Plan. Da war alles in meinem Kopf. Aber je mehr miteinander arbeiten, desto wichtiger werden die Strukturen, die Workflows. Denn stelle dir vor, ich komme morgens ins Büro und sage dann “Übrigens, nachher drehen wir zwei Videos. Eins für die Landing Page, eins für Facebook Ads.” Und keiner hat vorher was davon gehört? Geht nicht.

Aber auch wenn du aktuell noch alleine arbeitest: Planung ist alles. Google Calendar mit Mini Blöcken ist Magie. Ich sag’s dir. War damals mein bester Freund und ist es heute noch. Sonst verlier ich den Überblick.

Zurück zur Planung. Wir zeigen dir im Video ganz unten, wie wir alles genau mit monday planen.

Hier aber mal warum wir das machen:

  1. Weil wir, wie eben erwähnt, somit beide wissen, was noch ansteht.
  2. Weil so keine Ideen verloren gehen.
  3. Weil wir so einen Überblick haben was wann raus geht und was wann vorbereitet werden muss.
  4. Weil wir uns auf diese Weise sehr viel Zeit sparen.
    a) Indem wir Blöcke oder gar Tage einrichten können, wo wir uns ausschließlich um Social Media Umsetzung und Vorausplanung kümmern können.
    b) Weil wir so z.B. aus einer Podcast Folge viele kleine Beiträge herausnehmen können, um sie wieder zu verwerten. Auf diese Weise müssen wir uns nicht ständig etwas Neues ausdenken, sondern können die Inhalte einer einzigen Folge auf diverse Kanäle, teils mehrfach, zeigen. Ohne dass es die Follower nervt, da es immer ein wenig angepasst wird.

Auf dieses Thema möchte ich kurz tiefer eingehen. Ich habe dir hierzu auch noch mal ein Video verlinkt im Blogpost, dass mir ein guter Freund mal weiter geschickt hat.

Verteile deinen Content über verschiedene Social Media Kanäle

Ganz kurz vorab: Die Kanäle die WIR bespielen (das können bei dir ganz andere sein – je nachdem wo deine Zielgruppe unterwegs ist) sind: Podcast, Instagram Feed, Story und IG TV. Yup Instagram ist unser No. 1 Kanal, YouTube, Pinterest und Facebook Seite.

Nehmen wir die heutige Folge. Thema “Planung und Social Kanäle verbinden.” Diese Folge nehmen wir als Ausgangspunkt für diese Woche:

  • Zusätzlich zum Audio haben wir dieses Mal ein spitzen Tutorial als Video. Sowohl das Video, als auch der Podcast gehen beide auf YouTube online. Der Podcast ganz automatisch. Wie, das zeige ich dir nächste Woche in unserer Automatisierungs Folge. Somit haben wir schon mal YouTube gefüttert. Sogar doppelt.
  • Außerdem machen wir noch ein Audio Snippet, also einen Mini Teil der Folge, fertig, für Instagram Stories. Von dort aus können wir zur Folge verlinken.
  • Gleichzeitig gibt es eine Grafik, dir wir für den Post im Instagram Feed verwenden. Diese passen wir im Format und der Überschrift noch an für Pinterest.
  • Für Instagram können wir uns außerdem z.B. noch ein oder zwei Zitate aus der Folge heraus ziehen, um sie zeitlich versetzt auf Instagram zu posten. Vielleicht eine in der Woche, als der Podcast live ging, das zweite erst Tage oder Wochen später. Denn das Coolste ist ja, unser Podcast Content wird für gewöhnlich nicht alt. Es sei denn ich mache eine Folge über die aktuellen Updates von Instagram, bleiben die Themen immer relevant. Auch hier zeige ich dir nächste Woche noch ein super Tool, damit du alten Content auf Facebook immer wieder verwerten kannst. Voll automatisiert.

Erinnerst du dich an die drei Eingangsfragen? Zu wenig Zeit? Nicht wissen, was man posten soll, usw.? Eine dieser Fragen könnte ich aufgreifen und dann wieder auf einem IG TV zum Thema machen. Da kann ich locker fünf Minuten drüber reden.

Und schwupps sind alle Kanäle bespielt, ohne dass ich mir auch nur irgendetwas Neues aus den Fingern saugen musste.

Überhaupt hilft es immer sehr, wenn du einfach für dich intern, eine Woche unter ein bestimmtes Thema stellst. Da fließen die Ideen schneller, wenn du erstmal im Flow bist. Und ich weiß schon jetzt was du sehr wahrscheinlich denken magst. Nee, zwei Dinge sogar.

  1. Woah, Johanna. So viele Kanäle. So viel Content. Und alles for free? Ist das die Mühe wirklich wert? 

> Hell yes. So und nicht anders baust du dir als Personenmarke ein langfristiges, beständiges Business auf. Indem du Vertrauen aufbaust und deine Expertise zeigst. Konstant. Woche für Woche. Du musst da sein für deine Community, Follower, Kunden.

  1. Die zweite Frage wird vermutlich lauten: Ja, aber wenn jemand deinen Podcast angehört hat, ist der ganze restliche Inhalt den du z.B. auf Instagram postest nicht tot langweilig?

> Ein dickes Nein.

Stichwort: Content Recycling

Schau, wir (und ich nehme mich hier nicht aus) denken immer, wir tun etwas, zeigen es der Welt z.B. eben auf dem Podcast und alle wissen es. Einen Scheiß wissen sie. Mal ganz ehrlich. Der eine hat die Folge nicht gehört. Die andere hat sie gehört, aber auch nur so halb, weil parallel noch gestaubsaugt wurde. Sieht sie eine Quote auf Instagram ist sie entweder neu für sie oder sie wird daran erinnert, was sie mit einem halben Ohr mitbekommen hat. Oder die Folge wurde gehört, aber eigentlich hätte der Zuhörer gerne noch mehr Inhalt zu den drei Fragen am Anfang der Folge gehört. Tadaa, hier ist ein IG TV. Plus: Du kannst es ja komplett Zweit versetzt raus hauen.

Mal ins extrem: Warum nicht heute die Podcast Folge und ein Post auf Instagram? Nächste Woche auf YouTube als Video? Übernächste Woche auf Facebook und in einem Monat noch mal ein Zitat auf Instagram?

Das wäre Planung wie sie im Buche steht. Keiner, aber wirklich keiner, wird sich ja von Double Content genervt fühlen.

Was aber spätestens hier klar sein dürfte: Du wirst um das Planen deiner Social Kanäle nicht drum herum kommen. Und setz dir bitte, bitte, gerade auch wenn du noch alleine arbeitest, unbedingt ein, zwei Tage fest in den Kalender rein, wo du nichts anderes machst als Inhalte für Social Media umzusetzen und zu planen.

Baue gleich drei Foto Setups auf einmal auf und knipse Fotos nacheinander weg. Das geht viel schneller als immer wieder alles aufs Neue aufzubauen und vor allem ist es viiiiel entspannter, als jeden tag aufs Neue wie ein wildes Huhn herum zu rennen und nach einem tollen Motiv zu suchen, dass auch noch in den farblich aufeinander abgestimmten Feed passt.

Plane dir feste Tage für deine Content Production ein

Probier das wirklich mal im Kleinen aus. Ich meine, auch wir haben hier immer noch Optimierungsbedarf. Mal haben wir den übelsten Content Plan Wochen im voraus und dann kommt plötzlich ein Launch und die Prioritäten sind plötzlich woanders. Das ist normal. Optimieren geht immer. Irgendwann hab ich hier mal wen sitzen, der oder die nichts anderes macht und Social Media Content Planung nicht nur liebt, sondern lebt. Tag ein Tag aus. Haha. Bis dahin darf Anika mich rumkommandieren.

Ohne Quatsch. Die ist Master unseres Content Plans auf den Social Kanälen. Alles außer meinem byjohannafritz Insta Kanals.

Aber wenn Anika ruft “Johanna, wir brauchen heute noch ein IGTV mit dem Thema so und so”, dann schnapp ich mir das Handy und filme los.

Ein Learning hier war aber z.B. schon mal, dass sie noch weiter im Voraus planen muss als eine Woche. Denn wenn ich mal krank bin oder auch mal einfach echt nicht in der Mood bin ein IGTV zu drehen, weil ich schon den ganzen Tag mit labern auf Podcast Interviews, Coachings und sonst was verbracht habe, dann ist es natürlich nett, wenn ich das auch mal um einen Tag verschieben kann.

Es ist wie mit allem. Du musst irgendwo starten. Alles andere entwickelt sich nach und nach. Nur musst du eben mal anfangen

So. Und wenn du sehen willst, was Anika uns da für einen Mörder Content und Channel Plan aufgestellt hat, dann geht es jetzt hier unten weiter mit dem Tutorial.

3-teilige kostenlose Videoserie

Übriges, da du gerade ohnehin hier bist: wir starten am 20. September eine 3-teilige, kostenlose Videoserie für alle, die gerade überlegen sich selbständig zu machen, aber noch nicht so recht wissen ob und wie und überhaupt. Eigentlich würdest du deine Idee gerne umsetzen? Dann musst du nur das Wörtchen eigentlich streichen. Und genau dabei soll dir die Video Serie helfen.

Auf creativebusinessparty.de/durchstarten findest du alle Infos dazu.

Mach’s gut.

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